Die Lehrerin Roya sitzt aufgrund ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis in Haft. Dort wird sie vor eine unmenschliche Entscheidung gestellt: Entweder sie legt im Fernsehen ein erzwungenes Geständnis ab oder sie bleibt weiterhin in ihrer winzigen Isolationszelle eingesperrt. Als ihr wegen eines Todesfalls kurzfristig Hafturlaub gewährt wird, bleiben ihr drei Tage, um über ihr Schicksal zu entscheiden.
Regisseurin Mahnaz Mohammadi verarbeitet in „Roya“ ihre eigenen Erfahrungen mit Haft und Isolation. Der Film zeichnet eindringlich nach, wie psychischer Druck, Kontrolle und Angst auf Wahrnehmung, Selbstwertgefühl und zwischenmenschliche Beziehungen wirken.
In Kooperation mit FREE_HUMAN__
Im Anschluss Gespräch mit Regisseurin Mahnaz Mohammadi.
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