Davaa und Zaya sind ein junges nomadisch lebendes Hirten-Paar in der weitläufigen Region Bayanhongor in der Mongolei. Mitten in der Wurfzeit der Tiere verändert ein verheerender Sandsturm - verursacht durch den Klimawandel - plötzlich ihr Leben. Er zwingt sie und ihre Kinder, in die ferne Hauptstadt zu ziehen.
Davaa ist gezwungen, sein geliebtes Pferd zu verkaufen. Die Familie richtet sich im Jurten-Viertel von Ulan Bator ein und beginnt, sich an ihr neues Leben anzupassen. Davaa nimmt Arbeit in einem Steinbruch an, wird aber zunehmend von der Erinnerung an seine verlorenen Tiere heimgesucht.
Der zweite Film der preisgekrönten Regisseurin Gabrielle Brady verwebt dokumentarische Szenen mit Traumsequenzen und nachgestellten, gemeinsam mit Davaa und Zaya erarbeiten Momenten und schafft damit eine einfühlsame und bildgewaltige Erzählung über den Verlust der eigenen Lebenswelt und die Herausforderung ganz neu anzufangen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, ohne sich selbst zu verlieren.
„Der Klimawandel trägt eine direkte Verantwortung für diese Wellen der Landflucht in der Mongolei, und während der Film dies in seiner kraftvollen dokumentarischen Form bezeugt, bringen die künstlerischen Elemente des Films - die atemberaubende Kameraführung und der subtile Einsatz von Musik und Ton - dem Publikum die gelebten Erfahrungen einer Familie näher. Gabrielle Bradys Ode an den Verlust ist eine berührende, gemeinschaftliche Arbeit."
Savina Petcova, cineuropa
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Davaa and Zaya are a young nomadic herding couple in the vast Bayanhongor region of Mongolia. In the middle of the animals' whelping season, a devastating sandstorm - caused by climate change - suddenly changes their lives. It forces them and their children to move to the distant capital, but they continue to be haunted by their former lives.
"Climate change bears a direct responsibility for these waves of urban flight in Mongolia, and while the film bears witness to this in its powerful documentary form, the artistic elements of the film - the stunning cinematography and subtle use of music and sound - bring the audience closer to one family's lived experience. Gabrielle Brady's ode to loss is a touching, collaborative work."
Savina Petcova, cineuropa