Yalda, a Night of Forgiveness

TerminFreitag, 28. August 2020 | 19:00 | Museum Ludwig
Der Regisseur ist eingeladen - NRW-Premiere
Produktion Deutschland, Frankreich, Iran, Libanon, Luxemburg, Schweiz | 2019
Regie Massoud Bakhshi

Nasser, der wesentlich ältere Liebhaber – eigentlich „Ehemann auf Zeit" – von Maryam ist unter unklaren Umständen ums Leben gekommen, als es wegen Maryams Schwangerschaft einen heftigen Streit gab. Die 22jährige erscheint schuldig und soll hingerichtet werden, doch es gibt Hoffnung: In einer populären Fernsehshow kann sie die Vergebung von Nassers Tochter Mona erflehen und so der Todesstrafe entgehen. Allerdings haben ihr der Gefängnisaufenthalt und der Tod ihres Babys arg zugesetzt. Der Showrunner Ayat und sein Team setzen auf Quoten, reibungslosen Ablauf und dramatische Gefühle, und Mona und Maryam ringen um die Gunst der Zuschauer.

Der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) erweist sich bei diesem vor und hinter Fernsehkulissen spielenden Thriller als inszenatorischer 'Master of Suspense', der mit seinem Kammerspiel die Blutrachegesetze der Scharia und die Mediengesellschaft anprangert.

Nach dem Film Publikumsgespräch mit Regisseur Massoud Bakhshi (Teheran)
Moderation: Amin Farzanefar

'Visions of Iran', das iranische Filmfestival in Köln, findet vom 27. – 29. November 2020 statt und präsentiert in einem Sommer-Special die NRW-Premiere von YALDA.
Eine Veranstaltung von Visions of Iran und Allerweltskino e.V., unterstützt vom Auswärtigen Amt, Engagement Global und dem Kulturamt der Stadt Köln

Eintritt: € 10,00 € / 6,00 ermäßigt

Weitere Infos: www.visions-of-iran.com und https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival

Länge 89 Min.
Fassung Farsi m. dt. U.
Format DCP
Trailer auf YouTube / Vimeo anschauen
Handlungsland Iran
Stichworte Drama, Frauen / Mädchen, Gender / Gleichberechtigung, Islam, Menschenrechte, Sexualität
Verleih Festivalkopie