Shoah

TerminSonntag, 26. Januar 2020 | 11:00 | Museum Ludwig
Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz - Aufführung in voller Länge von 9 Stunden Dauer
Produktion Frankreich | 1972-1985
Regie Claude Lanzmann

Mit dem Film ‘Shoah’ schuf Claude Lanzmann einen Meilenstein in der filmischen Aufarbeitung des Holocausts. Ohne ein einziges Archivbild lässt der Regisseur das Grauen der Judenvernichtung allein durch Gespräche mit Zeitzeugen und durch Bilder der Schauplätze entstehen. Lanzmann lässt sich dabei Zeit, er führt die Gespräch so lange, bis sich die Interviewten öffnen und einen tiefen Einblick in ihre Erlebnisse zulassen. Die Monumentalität des Films mit seiner Länge von neun Stunden entspricht der Monstrosität der geschilderten Ereignisse der Shoah.

Das Wort ‘Shoah’ entstammt der hebräischen Sprache und trägt die Bedeutung von ‘Katastrophe’, ‘großes Unglück’, das englische Wort ‘Holocaust’ kommt aus dem altgriechischen ὁλόκαυστος holókaustos und trägt die Bedeutung ‘vollständig verbrannt’.

Der Film wird in einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, vertreten durch Véronique Sina und Dennis Göttel, dem NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln sowie des Allerweltskino e.V. zum 75. Jahrestag der Befreiung der Auschwitz-Insassen durch die Rote Armee gezeigt.

Zur Aufführung kommt die originale 35mm-Kopie, die in drei Blöcken á 3 Stunden vorgeführt wird. Zwischendurch gibt es ein Filmgespräch. Ende der Veranstaltung ist voraussichtlich gegen 22.00 Uhr.

Länge 540 Min.
Fassung O. m. U.
Format 35 mm
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Handlungsland Polen, Deutschland, Europa
Stichworte Diktatur, Dokumentarfilm, Europa, Krieg / Frieden, Menschenrechte, Rassismus / Rechtsextremismus, Terrorismus, Völkermord
Verleih absolut Medien