Mit einer herausragenden Bildgestaltung und authentischen Dialogen zeigt Juan Carlos Valdivia eine von der Entwicklung überholte Oberschicht, der die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.
Die Geschäftsfrau Carola lebt mit ihren drei Kindern und zwei indigenen Hausangestellten in einer großen Villa im noblen Viertel ‚Zona Sur’ der bolivianischen Großstadt La Paz.
Während sich das Land in einem gesellschaftlichen Umbruch befindet, schottet sich die Familie in ihrer großspurigen Scheinwelt ab. Carola will nicht wahrhaben, dass sie schon längst verarmt ist und ihren Lebensstil nicht mehr halten kann. Als auch noch ihr Haus auf dem Spiel steht, muss sie eine einschneidende Entscheidung fällen.



