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Yasemin

Yasemin

Die 17jährige Yasemin, ein in Deutschland geborenes türkisches Mädchen, lernt den deutschen Studenten Jan kennen. Ihre beginnende Liebe ist für Yasemins sonst so verständnisvollen Vater eine ernste Bedrohung der Familienehre. Yasemin soll in die ihr fremde Türkei gebracht werden (Bundesfilmpreis 1989).

Yasemin, die 17jährige Tochter eines türkischen Lebensmittelhändlern in Hamburg-Altona, lernt im Judo-Club den Studenten Jan kennen. Auf Grund einer Wette mit Freunden bemüht sich Jan mit allen möglichen aberwitzigen Aktionen, ein Rendezvous mit der selbstbewußten Türkin zu arrangieren. Aus dem anfänglichen Spiel wird schnell eine ernsthafte Beziehung, doch für Yasemin bringt dies ungeahnte Probleme. Ihr Vater, sonst ein verständnisvoller Mann, ist entzürnt über seine ältere Tochter, die angeblich die Ehre der Familie befleckt hat, weil sie nicht als Jungfrau in die Ehe gegangen sein soll. Um so argwöhnischer wacht er darüber, daß Yasemin nicht Ähnliches wiederfährt. Zwar kann Yasemin aufdecken, daß ihre Schwester schuldlos ist, aber als der Vater von ihrer Beziehung zu Jan erfährt, kennt er nur noch eine Lösung: auf der Stelle soll Yasemin zurück in die Türkei gebracht werden. Doch Jan flüchtet mit ihr auf seinem Motorrad. Der Film bricht genau an der Stelle ab, an der der Konflikt auf dem Höhepunkt ist. Was aus der Beziehung zwischen Yasemin und Jan werden kann, bleibt ungewiß, die Flucht jedenfalls ist keine Lösung. (Filmdienst 26 738)