Kosman, ein sympathischer aber ziemlich nationalistischer Türke aus der Schwarzmeerregion, ist gezwungen, eine Reise in die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt Diyarbakir zu unternehmen, die seiner Heimatgemeinde ein Feuerwehrauto schenken möchte. Diese Reise entlang herrlicher Landschaften verändert sein Leben. Kosmans Vorurteile gegenüber Kurden erweisen sich als absurd. Bei der Überwindung seiner Ignoranz hilft ihm auch die Begegnung mit der kurdischen Schönheit Asya.
Die Leichtigkeit, die dem Stoff hier gegeben wird, ist keineswegs selbstverständlich. Erst seit einigen Jahren kann überhaupt eine propagandafreie Auseinandersetzung mit dem Türkisch-Kurdischen Konflikt im Türkischen Kino stattfinden.
Der Regisseur Murat Saraçoglu und die Autoren greifen auf unparteiische Weise die Stereotypen auf beiden Seiten an und nutzen hierfür die Vorteile der Komödie, ohne didaktisch aufzutreten.



