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Wir hatten eine Dora in Südwest

Wir hatten eine Dora in Südwest

Berlin 1907 – in einflußreichen Kreisen wird die Zunahme der „Mischlingsbevölkerung“ in den deutschen Kolonien als ernste Gefahr betrachtet. Nur die Bereitstellung eines ständigen Angebots an heiratswilligen deutschen Frauen könne die „Verkafferung der Männer“ verhindern. Gegründet wird der „Deutschkoloniale Frauenbund“, der bis 1945 Heiratsvermittlung betrieb, um das Deutschtum fern der Heimat zu stärken. Was wußten die Frauen, die sich dort bewarben, von den Zielen des Frauenbundes? Sechs Zeitzeugen erinnern sich.

„Dora“ erzählt von Bräuten für die junge Kolonie, von Abenteuer und von Zucht und Ordnung, von weißen Stützen und schwarzen Perlen, von Fernweh und von Haus und Hof. (Pressemitteilung Hamburger Filmbüro Juli 90)