Öffnet in einem neuen Tab

Wer nichts hat, kann noch von allem träumen

Wer nichts hat, kann noch von allem träumen

„Wir haben ihnen nichts getan, aber sie kamen mit ihren Flugzeugen und bombardierten uns… Keinen wollten sie schonen. Sie wollten das sahrauische Volk wegwischen“.
Mit diesem bitteren Satz von Sheik Abdelkader, Bürgermeister eines der vier Flüchtlingslager im äußersten Südwesten der algerischen Sahara, beginnt dieser Film.
Aischa erzählt die Geschichte der Lager: „Als wir hier ankamen, begannen wir mit der Organisation des Flüchtlingsalltags. Wie ihr seht, gibt es in diesem Lager nur Frauen und Alte. Unsere Männer tragen allesamt Waffen und verteidigen das Vaterland in der besetzten Heimat. Das Leben und die Organisation stützt sich hauptsächlich auf die Arbeit der Frauen.“
Verzweifelt sind die Sahrauis dennoch nicht: Was sie für sich nicht erreichen und erkämpfen, werden ihre Kinder schaffen. Diese sichere Überzeugung ist vielleicht der stärkste Eindruck, den der Film hinterläßt.