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War Photographer

War Photographer

In den Siebziger Jahren fasst James Nachtwey den Entschluss, Fotograf zu werden. Das hing damals mit Vietnam zusammen: Er hatte das Gefühl, dass die Bilder von dort im Gegensatz zu dem standen, was die politische und militärische Führung erzählte.

Regisseur Christian Frei begleitet Nachtwey zu den Schauplätzen seines Wirkens, befragt Freunde und Bekannte und lässt ihn selbst über seine Arbeit reflektieren. Dabei konterkariert der Film die weit verbreitete Meinung, bei Kriegsfotografen und -reportern handele es sich um eine besonders abgebrühte Spezies Mensch. Statt dessen begegnet man einem sensiblen, grüblerischen Mann, der seinen Beruf liebt und gleichzeitig an ihm leidet

„War Photographer“ wurde mit dem Grimme-Preis 2003 ausgezeichnet.