Sie heißen Timothy, Monique, Baddy und Osman. Und sie haben etwas zu erzählen. Eigentlich sind sie Asylbewerber aus Afrika. Aber das wollen ja die wenigsten von uns hören. Dennoch leben sie unter uns: mit ihrer Identität, Persönlichkeit und ganz eigenen Geschichte. Das Filmteam holt mit seinem Dokumentarfilm “Voices in Transit” die Protagonisten aus der Anonymität und schafft ein eindrückliches und dichtes Portrait über vier Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus in der Schweiz.
Der Film erzählt mal ruhig, mal energiegeladen vom Alltag zwischen Nichtstun, kurzen und intensiven Momenten der Freude und der ständigen Angst die Aufenthaltsbewilligung zu verlieren. Und er geht Fragen nach: wie können sie grundlegenden Bedürfnissen nachgehen, wenn sie täglich damit rechnen müssen, abgeschoben zu werden? Wie können sie ein normales Leben führen, wenn sie durch Gesetz, Medien und Mitmenschen ausgegrenzt werden?

