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Urga

Urga

Sergej hat in der hintersten Mongolei seinen LKW in den Fluß gefahren. Der Mongole Gombo zieht ihn heraus. Aber auch Gombo hat ein Problem: seine Frau Pagma, mit der er schon drei Kinder hat, verweigert sich ihm, um die Geburtenquote einzuhalten. Zusammen fahren Gombo und Sergej in die Stadt, um Präservative zu kaufen. Humorvoller Film voller überwältigender Bilder, der eine Utopie von Freundschaft, Liebe und einem ursprünglichen Leben in der Weite der Mongolei entwirft.

Nach einer Autopanne in der Steppenlandschaft der inneren Mongolei findet ein russischer Straßenarbeiter Unterschlupf bei einer Schafzüchter-Familie. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zu seinen Gastgebern, deren familiärer Friede durch die Geburtenquote der Bürokratie auf die Probe gestellt wird.
Ein Plädoyer gegen kulturellen Zentralismus und Naturzerstörung, (Preis der OCIC in Venedig 1991)

Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)