Uncle Boonmee gibt seinem schlechten Karma die Schuld, dass er bald an Nierenversagen sterben wird. Auf seinem Landgut erwartet er gelassen seinen Tod. Seine Familienangehörigen besuchen ihn, um Abschied zu nehmen; so auch seine verstorbene Frau und sein verschollener Sohn in Gestalt eines Affen.
Der Regisseur Weerasethakul ist für seine nahezu hypnotischen Filme bekannt, die in ihrer offenen Form immer wieder Zeitschleifen und Brüche unterbringen. Diese ungewöhnliche Regiearbeit betrifft nicht nur die Bildsprache, auch die Protagonisten wechseln ihre Gestalt, verschwinden, tauchen wieder auf. Der ständige Fluss, die immer wiederkehrende Transformation machen „Uncle Boonmee“ zu einem der faszinierendsten Filme des letzten Jahres. Er errang in Cannes die Goldene Palme.
Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben
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