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Türen und Fenster

Abrir puertas y ventanas

Buenos Aires zur Zeit der Militärdiktatur in den 1990er Jahren. Die drei Schwestern Marina, Sofia und Violeta leben nach dem Tod ihrer Oma, die sie großgezogen hat, allein im Haus ihrer Eltern und versuchen, jede auf eigene Weise, mit ihrer Trauer umzugehen und den eigenen Lebensweg zu finden. Als ausgerechnet die Jüngste, Violeta, wegen ihrer Liebe zu einem Musiker die Wohngemeinschaft verlässt, verkompliziert sich die Lage. Dabei wird den drei Schwestern bewusst, ‚wie wenig sie voneinander wissen.
Der an Tschechows Drama ‚Drei Schwestern‘ angelehnte Erstlingsfilm erzählt sensibel und mit viel Einfühlungsvermögen die Geschichte dreier Menschen … sehenswert‘ (film-dienst, Heft 11/2012). ‚Es ist ein Beziehungsgeflecht voller Komplexe. Dieses Universum möchte ich erkunden‘, sagte die Regisseurin (SF-Videoportal). Und dies gelingt ihr.

Sie wurde ausgezeichnet mit dem ‚Goldenen Leoparden‘ für die beste Regie beim 64. Filmfestival in Locarno.