Aschlop, ein vierzehnjähriges Indigena-Mädchen aus dem Dorf Yalambojoch, im Hochland von Guatemala, ist die einzige Zeugin des Massakers guatemaltekischer Regierungstruppen in ihrem Nachbardorf San Francisco am 17. Juli 1982. Während Aschlop sich retten kann, wird ihr Bruder Mateo gefangengenommen. Auch in ihrem eigenen Dorf terrorisiert das Militär die Bewohner, um die Namen von Guerilleros zu erpressen. Fast alle Dorfbewohner verlassen daraufhin die Heimat und flüchten – ebenso wie Aschlop und ihre Familie – nach Mexiko.
In einem Flüchtlingslager wird Mateos Sohn geboren. Von Mateo selbst fehlt jede Spur. Schon von Kindheit an fühlte sich Aschlop ihrem Bruder eng verbunden, auch in der Mythologie sind sich die beiden nahe: Aschlops Nahual ist der Puma, Mateos Nahual ist der Uhu, der den Puma begleitet. Aschlop, die davon überzeugt ist, daß ihr Bruder noch lebt, kehrt nach Guatemala zurück, um Mateo zu suchen…
Umgeben von grünen Bergketten und wild wucherndem Urwald lebt das vierzehnjährige Indígena-Mädchen Aschlop in dem kleinen Dorf Yalambojoch, im Hochland von Guatemala. Um Mais einzukaufen, besucht sie mit ihrem älteren Bruder Mateo das Nachbardorf San Francisco. Aschlop wird diesen Tag, den 17. Juli 1982, nie vergessen. Regierungstruppen fallen in San Francisco ein und ermorden die Bewohner des Ortes. Aschlop kann sich retten, doch Mateo wird gefangengenommen.
Auch in ihrem eigenen Dorf terrorisiert das Militär die Bewohner, um die Namen von Guerilleros zu erpressen. Fast alle Dorfbewohner verlassen daraufhin ihre Heimat und flüchten – ebenso wie Aschlop und ihre Familie – nach México. In einem Flüchtlingslager wird Mateos Sohn geboren. Von Mateo selbst fehlt jede Spur. Aschlop, die davon überzeugt ist, daß ihr Bruder noch lebt, kehrt nach Guatemala zurück, um Mateo zu suchen.
Auf ihrem Weg nach Guatemala-City wird sie erneut mit dem alltäglichen Rassismus konfrontiert. Sie selbst wird verhaftet und gefoltert und entkommt nur mit Hilfe ihres Schutzgeistes, des Pumas, ihrer Vergewaltigung und Erschießung. Schließlich lernt Aschlop Rosita kennen, die in der GAM, der Gruppe für gegenseitige Hilfe der Angehörigen von Verschwundenen und Ermordeten, aktiv ist.
„Die Tochter des Puma“ erzählt von einer der größten und am wenigsten bekannten Tragödien des modernen Mittelamerika. Die Geschichte ist durch zuverlässige Quellen belegt. Eindrucksvoll komponierte Bilder fügen sich zu einer filmischen Erzählung, die durch ihre Intensität und Nähe über das faktische Filmgeschehen hinauswirkt. Angesichts der heutigen Situation in Guatemala hat der Film eine bedrückende Aktualität.
