Eine Dokumentation über den tibetischen Buddhismus sowie über die kulturelle und politische Situation in Tibet.
Im letzten Dezember erhielt der Dalai Lama den Friedens-Nobelpreis. Der Mann, der vor 30 Jahren durch seine Flucht über das Himalaya-Gebirge den chinesischen Besetzern entkam, hat dem Frieden gedient, weil er gar nicht anders konnte.
Als höchster Repräsentant einer 1400 Jahre alten geheimnisvollen Religion der Unvernichtbarkeit, der Wiedergeburt allen Lebens, gibt er noch täglich seinem Volk auf dem Dach der Welt die Kraft zu einem gewaltlosen Widerstand.
Vor der Verhängung des Kriegsrechts im Mai 1989 entstandene Dokumentation über den tibetanischen Buddhismus sowie die kulturelle und politische Situation Tibets. Clemens Kuby nähert sich in seinem engagierten Beitrag, der eindeutig Stellung gegen die aggressive chinesische Unterdrückungspolitik bezieht, einer
zunächst fremden Welt an. In eindrucksvollen Bildern und informativen Gesprächen vermittelt er tiefergehende Eindrücke von einer spirituell geprägten Kultur und ihrem gewaltlosen Widerstand gegen die chinesischen Imperialisten. Der Film, der unter schwierigen Bedingungen entstand und von Video auf Film umkopiert wurde, leidet unter seiner schwachen Bildqualität, die ihm besonders im Kino zu schaffen macht.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
