Öffnet in einem neuen Tab

The Man who Copied

O HOMEM QUE COPIAVA

André ist zwanzig, hat nie die Schule abgeschlossen und arbeitet als Fotokopierer in einem Arbeiterquartier der Großstadt Porto Alegre im Süden Brasiliens. André wohnt bei seiner Mutter, zeichnet fürs Leben gern und träumt schüchtern von Sílvia. Die weiß nichts davon, liest fleißig, freut sich auf ein Date auf dem weltberühmten Corcovado in Rio und lebt gegenüber. Mit André arbeitet Marinês und präsentiert ihre üppigen Reize. Andrés Kumpel Cardoso würde alles tun, um Marinês zu erobern. Fast alles. André braucht dringend Geld für Sílvia, und so beginnt er, mit Cardoso Scheine zu kopieren.
Ein mit flotter Musik untermalter filmischer Schelmenroman.

Jorge Furtado, der sich mit Kurzfilmen wie „Die Blumeninsel“ seinen Namen machte, inszenierte seinen zweiten abendfüllenden Spielfilm. Darin erzählt er zum einen gleich zwei Liebesgeschichten, zum anderen einen alltäglichen Krimi um einen Geldfälscher – das Ganze in unterhaltsam amüsanter Manier, bei der er mit Verweisen auf das Medium Film und mit Zitaten nicht spart: Schließlich geht es ja ums Kopieren.

Quelle: Blickpunkt:Film