Für den Film reiste Kim Longinotto nach Kenia und setzte sich dort mit dem Thema der „weiblichen Beschneidung“ auseinander. Sie erzählt die Geschichte von Mädchen, die mit diesem schmerzvollen, traditionellen Akt der Verstümmelung konfrontiert sind – Mädchen, die mit ihrer Kultur und der Loyalität zu ihren Eltern ringen. In bemerkenswerter Weise baut die Regisseurin eine Beziehung zu den Frauen auf, gewinnt ihr Vertrauen und ermutigt sie zum Erzählen. Von ergreifenden Zeugnissen junger Frauen, die das qualvolle Trauma teilen, bis hin zu Interviews mit betagten Matriarchinnen, die hartnäckig hinter der Beschneidungspraxis stehen, zeigt die Regisseurin ein komplexes Bild der Prozedur, die sich sehr wohl bis in die Zeit der Moderne gehalten hat.

The Day I Will Never Forget
The Day I Will Never Forget
Mittwoch, 31. März 2004,

