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Taxi Teheran

Taxi

Bei diesen Taxifahrten ist nicht klar, was inszeniert und was dokumentarisch ist, aber das ist auch nicht wichtig. Am Lenkrad des Taxis sitzt der Regisseur selbst. Wie wohl überall auf der Welt unterhält auch er sich mit seinen Fahrgästen auf ihren Wegen durch die iranische Hauptstadt. Viele äußern sich freimütig gegenüber dem Filmemacher, der diesen Film gar nicht drehen darf – er unterliegt einem Berufsverbot. Mit einfachen festinstallierten Kameras berichtet er hintergründig und satirisch von den Alltagssorgen, von Schikanen, aber auch von Freiheiten und einem subversiven Optimismus der Teheraner.

Der Film wurde Anfang 2015 aus Iran zur Berlinale geschmuggelt, wo er im Wettbewerb den Goldenen Bären gewann. Den Preis nahm die Nichte von Jafar Panahi entgegen, denn er selbst durfte nicht ausreisen.

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