Der Tango ist der Mythos der argentinischen Seele: Passion und Melancholie, Leidenschaft und Vergessen. Akkordeon, Geige, Gesang, Tanz: immer wieder hat der Tango Filmemacher fasziniert.
Carlos Saura (“Carmen”) erzählt von der Inszenierung eines gigantischen Tangospektakels, eines aufwendigen Tanztheaters. Mario, der Regisseur der Inszenierung, bewältigt durch seine Arbeit nicht nur sein gescheitertes Privatleben, sondern er bezieht auch die Geschichte der argentinischen Militärdiktatur mit ein. Und das im Musiktheater!
Carlos Saura bietet einen brillant fotografierten und choreographierten Film über Argentinien, den Tango, das Altern und die Liebe…
Ein renommierter Regisseur versucht, die Trennung von seiner Frau durch die Inszenierung eines gewaltigen Tangospektakels zu verarbeiten, verliebt sich dabei aber in die Geliebte seines Hauptsponsors. Brillant fotografierter und choreografierter Film über Argentinien, den Tango und das Altern, dessen verfremdendes Spiel mit Ironie und Pathos auf Dauer ermüdet, als opulente Historie des Tango aber dennoch überzeugt.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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