Ein experimenteller Dokumentarfilm der außergewöhnlichen Art: Als einen politischen Naturfilm hat der Regisseur sein Werk bezeichnet. Am Anfang stehen zwei Nachrichten aus dem Jahr 2005, beide auf derselben Seite einer Zeitung zu lesen: In Afghanistan stirbt ein deutscher Soldat bei einem Attentat. Am selben Tag wird in den Niederlanden ein Spatz erschossen, er hatte sich in die Halle der RTL-Show „Domino Day“ verirrt. Philip Scheffner geht dem nach. Und was wie ein ornitologischer Naturfilm beginnt, über das Vogelleben auf deutschen Truppenübungsplätzen berichtet, führt zu kritischen Betrachtungen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. „Der Tag des Spatzen“ ist ein frappierender Kurzschluss von Natur und Politik und rundet sich zum nachdenklichen Essay.

Tag des Spatzen, Der
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Dienstag, 14. September 2010,




