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Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst

NO TE MUERAS SIN DECIRME A DÓNDE VAS

Leopold ist für die Filmprojektion in einem sterbenden Kino von Buenos Aires zuständig. Sein Freund Oskar arbeitet an einem „sympathischen“ Roboter, der Carlos heißt und nicht nur Tee zubereiten sondern auch die Tangos von Gardel singen kann… – Der brillante, überschäumende und kaum beschreibbare Film ist eine Hymne an das Leben. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verstricken sich unentwirrbar ineinander, so wie die poetischen Träume und visionären Bilder des Regisseurs.

Ein Filmvorführer und Erfinder in Buenos Aires läßt durch eine Maschine, die Träume visualisiert, seine Ehefrau aus einem früheren Leben auferstehen und hält mit diesem ätherischen Wesen, das nur er zu sehen vermag, innige Zwiesprache. Ein poesievolles, reich verschachteltes filmisches Märchen über die Magie der Liebe, die den Tod überdauert, über den Tod selbst sowie die Wiedergeburt. Im Rahmen eines bizarren magischen Realismus entwickelt sich ein
ebenso eigenwilliger wie faszinierender Kosmos, in dem Skurriles, Ironisches und Sentimentales bruchlos ineinanderfließen. Immer nah an der Grenze zum Kitsch balancierend, bietet der Film großes Gefühlskino mit Pathos und Humor. (Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM))