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Stepping Razor

Stepping Razor - The Peter Tosh Story

Am 11. September 1987 wurde der Reggae-Musiker und politische Aktivist Peter Tosh ermordet. Der Film rekonstruiert im Stile von Oliver Stones “JFK” Toshs Leben und die möglichen Motive für den Mord. Waren es politische Gründe? Nachgestellte Szenen, Interviews mit Zeitzeugen, nachträglich bearbeitetes Bild- und Tonmaterial erwecken den Anschein. Wichtiger Bestandteil der eindrucksvollen Doku-Collage sind die von Peter Tosh besprochenen Kassetten, eine Art akustischer Tagebücher. Nicht zu kurz kommen die Musik und Ausdruckskraft des spirituellen Musikers. Seinerzeit hieß es im kanadischen Toronto-Star: “Einer der besten Musikdokumentarfilme, der überhaupt jemals gemacht wurde – nie war ein Film der Geschichte des Reggae und seiner Kultur näher.”

Der Reggae-Musiker Peter Tosh war ein politisch radikaler Repräsentant des Rastafari-Kultes und klagte bis zu seinem Tod im Jahr 1987 immer wieder repressive Gesellschaftsordnungen und den herrschenden Rassismus an. Ausgehend von seinen Tagebüchern rekonstruiert der Film „Stepping Razor“ mit Hilfe von Interviews und Konzertmitschnitten das Leben dieses unbequemen Musikers.
Dokumentation über das Leben des Reggae-Künstlers Peter Tosh, eines jamaikanischen Volkshelden und radikalen politischen Kämpfers. Seine internationale Karriere begann zusammen mit Bob Marley und Bunny Wailer in den 60er Jahren in den Ghettos von Kingston, Jamaika. Toshs Aufzeichnungen zu seiner geplanten Autobiographie bilden das Gerüst des Films. Interviews mit
Freunden sowie ältere Gespräche mit Tosh selbst und bislang unveröffentlichtes Konzertmaterial, intelligent und spannend zusammengestellt, ermöglichen das Verständnis seiner steilen Karriere, die durch seinen gewaltsamen Tod endete. Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)