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Sin Nombre

Sin Nombre

In den Favelas von Mexico Stadt herrschen Gewalt und Anarchie. Hier lebt “El Caspar”, eigentlich Willy, Mitglied einer Gang, die ihm einerseits Schutz bietet, andererseits die Abwärtsspirale in seinem Leben erst richtig in Bewegung setzt. Willy macht aus der Sicht der Gang einen großen Fehler: Er verliebt sich in Sayra, die sich mit ihrem Vater in die USA durchschlagen will. Willy möchte mit Sayra ein neues Leben ohne Gewalt und ohne Gang beginnen und geht mir ihr auf die große Reise. Das allerdings sehen seine früheren Freunde gar nicht gern. Schwer bewaffnet verfolgen sie den Abtrünnigen.

Die Trostlosigkeit der Favela-Existenz wird eindringlich vor allem auch durch den erzählenden Kommentar des Protagonisten vermittelt. Mit “Amores Perros” und “City of God” wird dieser Film verglichen, der seine Geschichte kompromisslos und bisweilen zynisch transportiert und seine gesellschaftskritische Haltung mit einer rasanten Action-Inszenierung verbindet.