Idrissou Mora-Kpai, der u.a. an der Filmhochschule in Babelsberg studiert hat, kehrt mit seiner Kamera in sein Heimatdorf in Benin zurück. Eigentlich will er die Spuren seines Vaters aufspüren, der ein hochgestellter Mann war und starb, während Idrissou im Ausland studierte. Doch im Ergebnis entsteht ein Film über seine zwei Mütter, der zugleich eine Reflesion über die Beharrlichkeit patriarchalischer Traditionen in seinem Herkunftsland ist.
Dieser Film – produziert von Jean Marie Teno – lief beim 18. FESPACO 2003 als einzige Dokumentation im offiziellen Hauptwettbewerb, der bis dahin nur Spielfilmen vorbehalten war.
