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SEVEN SCENES OF PLENTY

SEVEN SCENES OF PLENTY

Der Film beschreibt in sieben Kapiteln den Alltag der Bewohner der Fidschi-Insel Matuku. Der Ethnograph und Filmemacher Michael Mascha schwimmt seinem “Forschungsobjekt” buchstäblich hinterher und zeigt uns Bilder, die man vorher nie sah: zwischen Korallenriffen sich tummelnde Taucher, das Einholen des Netzes unter dem Jubel der Bevölkerung. Der Fischfang ist nicht nur ein kollektives wirtschaftliches Handeln, sondern auch ein sozialer Akt: Unter Wasser existiert ein kommunikativer Raum. – Der Regisseur Michael Mascha forschte von 1981 bis 1988 auf den Fidschi-Inseln. Sein Film “Seven Scenes of Plenty” geht über eine wissenschaft-liche Arbeit weit hinaus: er zeigt die Poesie des amphibischen Lebens.

Erster Teil einer Trilogie über die Fiji-Insel Matuku. In sieben Sequenzen – nach den sieben Wochentagen strukturiert – beschreibt der Film den Alltag in dem kleinen Fischerdorf Qalikaru. Die Bewohner werden bei ihren täglichen Verrichtungen (Kokosgewinnung, Fischfang etc.) beobachtet, wobei die Fischerei als sozialer Akt und kollektives ökonomisches Handeln begreifbar wird. Ein ethnografischer Film, der sich den gewachsenen Strukturen widmet, aber auch den Blick auf das Eindringen der Moderne in diesen Lebensraum richtet. Durch den Einsatz einer Unterwasserkamera, die das Meer als kommunikativen Raum beschreibt, soll zugleich eine „Poetik des amphibischen Raums“ entworfen werden.

Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)