Der Film von Gerlinde Böhm beschreibt in ruhigen Einstellungen aus nächster Nähe das Leben von einheimischen Gemeinschaften am Titicacasee in den Anden zwischen Peru und Bolivien.
Der Film beschreibt das Leben von einheimischen Gemeinschaften im Titicacasee in den Anden zwischen Peru und Bolivien. Ein ganz besonders exotisches Reiseziel sind die schwimmenden Schilfinseln der Urus in der Bucht von Puno. Bis zu 15 mal täglich fallen hier in der Hauptsaison Boote mit Touristen ein. Ob es Lateinamerikaner, US-Amerikaner, Deutsche oder Franzosen sind, ihr Verhalten unterscheidet sich nicht voneinander. Sie fotografieren jeden Kochtopf und freuen sich darüber, daß ihnen die „wilden“ Uru-Kinder auf deutsch „Alle meine Entchen“ vorsingen. Der Film zeigt auch die Einflüsse der peruanischen Tourismusbehörde, die regelt wieviele und wo die ausländischen Touristen auf die Dörfer und Hütten der Taquileños verteilt werden. Er gibt auch Einblick wie sich die Touristen selber entlarven, den es scheint, daß es für sie wichtiger ist, billig zu trinken und zu essen oder billig einzukaufen, als den selbstgestellten Anspruch, die Kultur und das Leben der Einheimischen kennenzulernen.
