Der Dokumentarfilm stellt die Frage nach den Nachwirkungen des Nationalsozialismus, wobei deutlich wird, daß Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit den ungezwungenen Zugang zu diesem Problem nach wie vor erschweren. Im Zusammenhang mit dem zerstörerischen Erbe der NS-Ideologie bringt er den Bezug zur Gegenwart dadurch zustande, daß er eine in Berlin lebende Israelin mit einem in München lebenden Palästinenser zusammenführt. Sie verständigen sich auf Deutsch. Ein bewußt subjektiv gestalteter, zur Diskussion herausfordernder Film.
Schatten der Zukunft
Dienstag, 4. November 1986,
BR Deutschland, 1985
Regie:
Wolfgang Bergmann
Länge:
92 Minuten
Fassung:
Deutsch
Format:
16 mm
Handlungsland:
Israel, Palästina, Deutschland
Stichworte:
Europa, Naher Osten, Geschichte / Kolonialisierung, Rassismus / Rechtsextremismus, Liebe / interkulturelle Beziehungen
Verleih:
EZEF
