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Sama – Die Spur

Sama

Gezeigt wird die Gefangenheit des weiblichen Körpers im trationellen System Tunesiens. Nachdem sie durch Magie die Ehre ihrer Tochter schützte, erlaubt ihre Mutter Sabra das Studium in Tunis, da sie nicht möchte, daß es ihrer Tochter so ergeht wie ihr. Obwohl der soziale Druck in der Stadt schwer auf Sabra lastet, beginnt sie, sich diesem zu widersetzen.

Entgegen der strengen, traditionellen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau bevorzugt Sabra bereits als zehnjähriges Mädchen typische Knabenspiele. Die eigene Mutter führt sie zwar in die Rolle als Frau ein, erzählt ihr aber gleichzeitig von den vielen Entbehrungen, die ihr eigenes Leben gekennzeichnet haben. Sabra weiß, daß sie sich niemals einer solchen Hierarchie unterordnen kann. Selbst als sie in die Stadt studieren geht, bekommt sie die Diskriminierung zu spüren. Sie entschließt sich, fortzugehen, und verbrennt alle ihre Bücher, um keine Spur zu hinterlassen. Irgendwo in Europa wohnt ihr Bruder, bei dem sie einzieht.