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Salvador

Salvador

Richard Boyle schreibt und fotografiert den Kriegen dieser Welt hinterher. Er erlebt an vordester Front Schrecken und Ausweglosigkeit des salvadorianischen Bürgerkrieges 1980/81 mit.

Kriegsberichterstatter Richard Boyle, 42jähriger Amerikaner und nicht gerade erfolgreich in seinem Beruf, erhofft sich einen lukrativen Auftrag, wenn er vor Ort von den Unruhen in Salvador berichtet. Man schreibt das Jahr 1980, die unter dem (zivilen) Präsidenten Duarte herrschende Militärjunta kämpft mit brutalsten Mitteln gegen die Befreiungsfront Farabundo Marti (FMLN), wobei sie aus Angst vor einem Linksrutsch und der Intervention kommunistischer Machtblöcke von den USA massive Unterstützung erhält. Boyle und sein Freund Dr. Rock, beide in ihrem Land gescheiterte Existenzen, kommen in ein Land auf einem Pulverfaß. Hautnah erleben sie die mörderische Willkür der Militärs, müssen um ihre Leben fürchten. Während Boyle sich einerseits um seine einheimische Geliebte Maria sorgt, stürzt er sich andererseits mit dem ambitionierten Fotografen Hohn Cassady in die bestialischen Schlachten zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Erst in letzter Sekunde kann er das Land verlassen und mit Maria nach Kalifornien entkommen, wo sie jedoch als illegale Einwanderin zurückgeschickt wird. (film-dienst)