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Rote Laterne

DAHONG DENGLONG GAOGAO GUA
RAISE THE RED LANTERN

China in den Zwanziger Jahren: Rote Laternen läßt der mächtige Chen Zuoquian allabendlich vor dem Gemach derjenigen Ehefrau entzünden, der er in dieser Nacht seine Aufwartung zu machen gedenkt. Die junge Songlian, die nach dem Tod ihres Vaters das Studium abbrechen mußte, kommt als vierte Frau in diesen goldenen Käfig. Unter den demütigenden Besitzansprüchen soll sie nun leben…

In den 20er Jahren kommt eine junge Frau als vierte Ehefrau eines mächtigen Feudalherren in dessen Palast und wird mit den strengen Ritualen der Einordnung und Unterwerfung konfrontiert. Handelnde Figur im Intrigenspiel der rivalisierenden Frauen und dessen Opfer zugleich, zerbricht sie an den unmenschlichen Strukturen. Ein düsteres, in faszinierenden Bildern von konzentrierter Strenge entwickeltes Drama. In Blicken und Gesten eingefangene
Signale der Leidenschaft, sinnlichen Stärke und individuellen Würde werden zu bewegenden Hoffnungsträgern für ein mögliches Leben jenseits von Unfreiheit und Unterdrückung. Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)