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Quer durch den Olivenhain

ZIR E DARAKHTAN E ZEYTON

Ein Filmteam kommt in ein Dorf im Norden des Iran, das von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde und dreht einen Film mit dem Titel „Und das Leben geht weiter“ (allerweltskino 7.12.93).

Der junge Maurer Hossein erhält eine kleine Rolle. Seine Filmpartnerin ist das Mädchen, dem Hossein bereits mehrere vergebliche Anträge gemacht hat. Bisher war er zu arm für sie, doch nun startet er einen neuen Versuch…

Ein junger Iraner wird bei seiner Werbung um die einer höheren sozialen Klasse angehörende Geliebte von deren Eltern abgewiesen. Auch nach einer Erdbebenkatastrophe, die die sozialen Unterschiede „einebnet“, bleibt seine Liebe chancenlos. Dritter Teil einer Trilogie (nach „Wo ist das Haus meines Freundes?“ und „Und das Leben geht weiter“), die Personen und Handlungsmomente der vorhergehenden Teile aufgreift und kunstvoll verknüpft. Trotz der Komplexität der Geschichte und des wirkungsvollen Kunstgriffes „Film im Film“ ein schlichter Film, der das Hohe Lied der Liebe anstimmt. Geprägt von tief empfundener Humanität, mit hervorragender Kameraarbeit, nicht ganz frei von Schwachstellen in der Personenzeichnung.
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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