Die berührende Geschichte der kleinen Ofelia, die mit ihrer schwangeren Mutter zum Stiefvater ins ländliche Nordspanien zieht. Der Stiefvater hat dort – im Jahr 1944 kurz nach General Francos Sieg – den Auftrag übernommen, die republikanischen Rebellen zu bekämpfen. Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schwere Verhältnis zu ihm lassen Ofelia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das Mädchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und Träumen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der Realität zu trotzen.
Spätestens mit diesem Film, der ihm drei „Oscars“ und weitere drei Nominíerungen einbrachte, beweist das aus Mexiko stammende Kino-„enfant terrible“ Guillermo Del Toro, dass er zu den interessantesten Filmemachern der Gegenwart gehört. In ausgesucht poetischen und originellen Bildern erzählt Del Toro eine Geschichte des Horrors im Spanien des ersten Jahrzehnts nach dem Bürgerkrieg. Sein Film steht seinen vorangegangenen Werken sowohl im Hinblick auf grenzenlose Kreativität und visuelle Dynamik als auch in der bitteren Darstellung der spanischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts in keiner Weise nach.
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