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Pakt des Schweigens – Das zweite Leben des Erich Priebke

Pakt des Schweigens - Das zweite Leben des Erich Priebke

Argentinien bot nach dem Zweiten Weltkrieg vielen Nazi-Verbrechern Unterschlupf. Darunter war auch der SS-Hauptsturmführer Erich Priebke, der für eines der schwersten Kriegsverbrechen in Italien verantwortlich war: er verantwortete und beteiligte sich persönlich an der Hinrichtung von 335 Zivilisten am 24. März 1944 in den Ardeatinischen Höhlen – ein Racheakt an Zivilisten für Partisanenangriffe auf die deutschen Besatzer. Priebke flieht nach Kriegsende in das kleine argentinische Städtchen Bariloche, in dem auch der Filmemacher Carlos Echeverria lebt. Er wird Zeuge davon, dass die Bürger – deutsche wie argentinische – Priebke selbst dann noch decken und verteidigen, als er 1994 enttarnt wird.
Priebke war bei der Wahl des Bundespräsidenten 2010 sogar als Kandidat der rechstextremen NPD im Gespräch.