Der Spielfilm basiert auf der realen Geschichte des westafrikanischen Asylbewerbers Albert Ament. Im Film heißt er Frederic Otomo. Er wird am 8. August 1989 bei einer Fahrscheinkontrolle in einer Stuttgarter Straßenbahn fälschlicherweise bezichtigt, kein Ticket zu haben, und deshalb festgehalten. In Panik reißt er sich los und flieht. Als er wenige Stunden später auf einer Brücke von Polizisten gestellt wird, kommt es zur Katastrophe.
Der Film versucht zu rekonstruieren, was in den Stunden davor geschah. Eine Fiktion mit bedrückenden Verweisen auf die perspektivlose Lebensrealität von geflüchteter Menschen und den strukturellen Rassismus hierzulande.



