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Neues Spiel – Neues Glück

Kosh Ba Kosh

Es sollte eine Liebesgeschichte werden, die der tadschikische Regisseur in seiner Heimatstadt Duschanbar drehen wollte. Doch während der Dreharbeiten brach im Herbst 1992 der Bürgerkrieg aus, die Arbeiten konnten nur unter großen Schwierigkeiten fortgeführt werden. Entstanden ist eine einzigartige Geschichte über die Leichtigkeit einer Liebe zwischen der schönen Mira und dem Seilbahnwärter Daler und deren kriegsbedingte Unsicherheit und Entwurzelung. Ein Dokument einer Zeit…

Eine in Westrußland lebende Frau besucht ihren Vater in Tadschikistan und wird unversehens das Pfand in einem Glückspiel. Sie verliebt sich in einen Techniker, der sie vor dem Gläubiger rettet, und wird mit einer ihr völlig fremden Welt konfrontiert. Vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges angesiedelte Liebesgeschichte, die zu wenig aus der Konfrontation zweier unterschiedlich sozialisierter Menschen macht. Die Motivation der Personen und ihre Charakterzeichnung bleiben unklar, so daß der Film nur in wenigen Motiven und burlesken Augenblicken überzeugt. (O.m.d.U.)
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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