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Ein mexikanisches Fischerdorf in den 30er Jahren. Obwohl die Menschen hart arbeiten, bleibt ihnen kaum das Nötigste. Verantwortlich hierfür ist der Aufkäufer, dem die Netze und Boote gehören. Der junge Miro ist zur Revolte bereit, als sein Kind stirbt, weil er die Medikamente nicht bezahlen kann. Nach seinem Tod finden auch die anderen Fischer zusammen.

Ein Fischerdorf in Mexiko in den 30er Jahren. Die Menschen dort sind arm und ausgebeutet. Sie haben, obwohl sie hart arbeiten müssen, kaum das Nötigste zum Leben. Ein Kind stirbt, weil die Eltern kein Geld für Medikamente haben. Miro, der junge Vater, weiß, daß sich etwas ändern muß. Doch der Aufkäufer, dem Boote und Netze gehören, hat sie alle in der Hand. Er bestimmt, was der Fang wert ist, und wenn es nur ein kleiner Fang war, bekommen die Fischer so gut wie nichts. Miro ahnt, daß man den Aufkäufer umgehen muß, um nicht betrogen zu werden, aber nicht alle Männer sind zur Revolte bereit. Noch sind sie in zwei Gruppen gespalten, doch als Miro bei einer Auseinandersetzung umkommt, finden sie über seinen Tod zusammen. Ihre Boote formieren sich zu einem großen Trauerzug, der eine eindrucksvolle Demonstration wird.
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Ein Fischerdorf in Mexiko in den 30er Jahren. Die Menschen dort sind arm und ausgebeutet. Sie haben, obwohl sie hart arbeiten müsssen, kaum das Nötigste zum Leben. Ein Kind stirbt, weil die Eltern kein Geld für Medikamente haben. Miro, der junge Vater, weiß daß sich etwas ändern muß. Doch der Aufkäufer, dem Boote und Netze gehören, hat sie alle in der Hand. Er bestimmt, was der Fang wert ist, und wenn es nur ein kleiner Fang war, bekommen die Fischer so gut wie nichts.
Miro ahnt, daß man den Aufkäufer umgehen muß, um nicht betrogen zu werden, aber nicht alle Männer sind zur Revolte bereit. Noch sind sie in zwei Gruppen gespalten, doch als ein Kampf Miro das Leben kostet, finden sie durch seinen Tod zusammen, und ihre Boote formieren sich zu einem großen Trauerzug, der zur eindrucksvollen Demonstration wird. Mit dem Bild einer großen, dunklen Welle, die sich am Strand bricht, endet der Film.

Initiator dieses 1934 in Mexiko gedrehten Films war der Fotograf Paul Strand, der ursprünglich einen Dokumentarfilm über das Leben der Fischer drehen wollte. Doch unter dem Einfluß von Emilio Goméz Muriel und Fred Zinnemann (Regie) – er war vor seiner Hollywood-Karriere ein paar Jahre in Mexiko – wurde ein Spielfim daraus, einer der wenigen in dieser Zeit die sich kritisch mit den Problemen der Arbeiter auseinandersetzen.

Zinnemann und Strand haben Ehnographisches in ihrem Film bewußt vermieden und den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Eindrucksvolle Großaufnahmen der Gesichter vermitteln einen starken Glauben an einen erfolgreichen Ausgang der Revolte. Die Schnittechnik erinnert an Eisensteins Methode, Details symbolträchtig herauszuarbeiten – hier die Parallele zwischen den in ihren Netzen gefangenen Fischen und der Situation der Fischer. Trotzdem ist der Film durchaus nicht kompliziert, sondern eine einfache, äußerst wahrhaftige Erzählung vom „Kampf ums Überleben“. (Carla Rhode, Der Tagesspiegel, Berlin, 21.02.1980)