Die Geschichte einer Sklavenbefreiung in Afrika: ohne gesprochene Dialoge, mit um so stärkerem Ausdruck in Mimik und Gestik.
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts brennen Häscher der Sklavenhändler einen Marktflecken nieder, legen die Menschen in Ketten und treiben sie in tagelangen Fußmärschen durch den Busch. Jeder Fluchtversuch zerbricht an der Übermacht der Häscher. Nur ein geheimnisvoller Reiter, der sich freiwillig hat gefangennehmen lassen, bewahrt stoische Ruhe. Er wehrt selbst einen Skorpion nicht ab, dessen Biss ihn fast umbringt. Scheinbar tot zurückgelassen, folgt er der Karawane und tötet einen Sklaventreiber nach dem anderen, bis den Sklaven gegen die Übrigen die Befreiung gelingt. Mit seinem völligen Verzicht auf Dialoge versucht der Film, die Tradition mündlicher Überlieferung in Afrika in Bilder umzusetzen, die Aufmerksamkeit auf Blicke, Gesten und Verhaltensweisen lenken.
