Die Untersuchung eines cineastischen Todesfalls: Während der Dreharbeiten zu einem Film ist der junge Darsteller des Christus am Kreuz zu Tode gekommen. Warum hängt jetzt eine Frau dort? Der Regisseur muß Rechenschaft ablegen. Er, der schon als kleiner Junge selbstbewußt die ganze Welt umarmen und ihr sagen wollte: „Hier bin ich“, gerät in eine tiefe existentielle Krise. Ein faszinierend verschachtelter Film über die inneren Widersprüche eines Künstlers. Seine Perspektive auf Leben und Arbeit werden in ungewöhnlicher Manier enthüllt. Bestes Kino in russisch-introvertierter Erzähltradition, bildreich und rätselhaft
Der Regisseur wurde 1955 in Jerewan, Armenien geboren. Er studierte Musik und absolvierte ein Philosophiestudium in Moskau. Dann erbeitet er als Dozent für Philosophie und Kunstwissen-schaften an der Polytechnischen Hochschule in Jerewan. 1985 schrieb er sich für ein Fernstudium an der Moskauer Filmhochschule VGIK ein. 1988 erhielt er sein Diplom und wurde für das Musikvideo „The Bridge“ mit einem „Emmy“-Award ausgezeichnet. Sein erster Spielfilm „Where the Sky meets the Earth“ war sowohl in zahlreichen europäischen Ländern als auch in den USA zu sehen.
(ma 12.11.03)
