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Mein kleiner Partner

Mi Socio

„Don Volvo“ ist Lastwagenfahrer aus dem bolivianischen Hochland und soll tausende frische Hühnereier zu ihrem Bestimmungsort fahren – fünf Tagesreisen weit. „Brillo“ ist ein Schuhputzerjunge und möchte als Beifahrer bei Don Volvo anfangen. Der hält Brillo für zu jung und weist ihn ab. Brillo fährt trotzdem heimlich mit. Damit beginnt eine Reise, bei der sie fünf Tage und Nächte aufeinander angewiesen sind und die sie zu Freunden macht.

Don Volvo, ein Lastwagenfahrer, sucht einen Gehilfen, der ihn auf seiner Tour begleitet. Zufällig lernt er den kleinen Schuhputzerjungen Brillo kennen, der sich sofort als Begleitung anbietet, da er seinen großen Bruder, der in La Paz arbeitet, wiedersehen möchte. Der Fahrer weigert sich jedoch, trotz Bitten und Bettel, den Jungen mitzunehmen. So schleicht sich Brillo heimlich auf den Wagen und fährt mit. Obwohl das Verhältnis der
beiden anfangs nicht gerade freundlich ist, werden sie mit der Zeit
richtige Freunde, deren Partnerschaft aber immer wieder auf die Probe gestellt wird.
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Täglich werden in Bolivien große Mengen von Gütern und Produkten mit dem Lastwagen durch unwegsames Gelände von Ort zu Ort transportiert. Um diese Fahrten zu bewältigen, brauchen die Lastwagenfahrer die Unterstützung von Beifahrern, „Partner“, die auf der langen, beschwerlichen Reise Hilfsdienste aller Art verrichten. Sie bewachen z.B. während der Ruhepausen des Fahrers die Ladung, sie helfen bei kleineren Reparaturen oder füllen Benzin aus Reservekanistern nach. Sie sind aber auch für das leibliche und seelische Wohlergehen des Fahrers verantwortlich, indem sie etwa für Unterhaltung und Ablenkung während der Fahrt sorgen oder aber sich um die Verpflegung kümmern. In der Regel sind die Beifahrer Erwachsene, es kommt jedoch auch vor, daß Minderjährige für diesen Job angeworben werden.
Von einer solchen Geschichte erzählt der Film MEIN KLEINER PARTNER.
„Don Volvo“ ist Lastwagenfahrer aus dem bolivianischen Hochland. Er soll tausende von frischen Hühnereiern über viele Kilometer zu ihrem Bestimmungsort fahren. Als sein Beifahrer ausfällt sucht er dringend einen Ersatz. Der zwölfjährige Schuhputzer „Brillo“ will unbedingt mitkommen, doch Don Volvo weist ihn ab, weil er ihm die schwere Arbeit nicht zutraut. Der Junge fährt aber heimlich mit. Nach seiner Entdeckung muß er zwar viel arbeiten, doch er läßt sich nicht jede Laune seines Herrn gefallen. Der wiederum beginnt, die Zuverlässigkeit seines jungen Begleiters zu schätzen. Fünf Tage und Nächte sind sie zusammen unterwegs, auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen.
Die Reise ist voller Überraschungen. Es sind nicht große, spektakuläre Abenteuer, die die beiden erleben, sondern mehr die kleinen Begebenheiten des Alltags, die ihnen zu schaffen machen und uns Zuschauern amüsieren, schmunzeln lassen, manches Mal betroffen und nachdenklich werden lassen. Man denke da zum Beispiel an die Szenen vom Leben in den kleinen Dörfern abseits der großen Autostraße, an den Abend im Wirtshaus bei Schnaps und Kartenspiel, an die Hochzeitsfeier auf dem Lande, an das Zuckerrohrerntedankfest oder an einen Hahnenkampf.
MEIN KLEINER PARTNER ist aber auch ein Film über die Beziehung zwischen zwei unterschiedlich alten, unterschiedlich temperamentvollen Menschen, die sich im Laufe dieser Fahrt kennenlernen, immer mehr Verständnis füreinander aufbringen und zum Schluß zu echten Freunden werden.
Der Film ist einfach und ohne großartige Effekte gestaltet. Die Details sind sorgfältig ausgearbeitet, die Charaktere wirken echt, die abwechslungsreiche bolivianische Landschaft ist stimmungsvoll eingefangen. Ein Film für alle, die neben der Unterhaltung auch die Auseinandersetzung mit einem ernsthaften Thema suchen.