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Megacities

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Zukunft der Stadt

Der Filmemacher Michael Glawogger gibt uns einen Begriff davon, was Globalisierung bedeutet: In zwölf Kapiteln zeigt er Szenen abgrundtiefen Elends aus Bombay, Mexiko City, Moskau und New York, die er zu einer hochkomplexen Studie über die Armut sowie ihre Ursachen und Folgen arrangiert. Es wird klar, dass den wenigen Gewinnern der Globalisierung Millionen von Verlierern gegenüberstehen, und Glawogger setzt eindeutige Zeichen, wem seine Sympathien gehören. Abseits des konventionellen Dokumentarismus gedreht ist dieser Film ein ebenso mutiger wie innovativer Beitrag zur Film- und Sozialgeschichte.

Dokumentation, die in Bombay, Mexiko Stadt, Moskau und New York Szenen abgrundtiefen Elends aufspürt und zu einer hochkomplexen Studie über die Armut sowie ihre Ursachen und Folgen arrangiert. Da der Filmemacher nicht davor zurückscheut, das vorgefundene Material zu stilisieren und sogar nachzuinszenieren, verläßt er die konventionellen Spuren des dokumentarischen Filmemachens. In dem allgemein ‚Globalisierung‘ genannten Spiel, in dem es wenige Gewinner und Millionen von Verlierern gibt, setzt er eindeutige Zeichen, wem seine Sympathien gehören. Sein Film ist unter diesem Gesichtspunkt ein ebenso mutiger wie innovativer Beitrag zur Film- und Sozialgeschichte. (O.m.d.U.)

Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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