Maria, eine 17-jährige Kolumbianerin, hat es satt, im einzigen Betrieb ihres Heimatortes, einer Rosen-Verpackungsfirma, weiter zu arbeiten, denn zu demütigend sind hier die Arbeitsbedingungen. Gegen den Willen ihrer Familie beschließt Maria, in der Hauptstadt Bogotá nach einem Job Ausschau zu halten. Schon auf dem Weg in die Stadt wird sie von einem smarten Jungen überredet, sich doch wie viele andere Mädchen auch als “drug mule” zu verdingen, also kleine Drogenpäckchen zu schlucken und per Bauch in die USA zu schmuggeln. Maria ahnt nicht, mit wieviel Gefahr, Gewalt und Erniedrigung dieser Schmuggel für ein Drogenkartell verbunden ist. Der Zuschauer wird dank einer überzeugenden Darstellerin dermaßen in das Geschehen einbezogen, dass die Inszenierung auf dramatische Effekte verzichten kann und an Hand eines persönlichen Schicksals eine hochpolitische Situation erfahrbar macht.
anschliessend Diskussion: „ASFADES – die Frage nach dem Schicksal verschwundener Angehöriger ist verboten….“
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Amnesty International, Gruppe Köln-Ehrenfeld.
Informationen zur ai Gruppe Köln-Ehrenfeld finden Sie unter www.ai1062.de.vu , zu Amnesty International unter www.amnesty-international.de .




