Migrantinnen, die als ‘nanas’ (Ersatzmütter) arbeiten, ihre Arbeitgeberinnen aus der Mittelschicht, ihre Zöglinge – im Lotterieverfahren würfelt der Film eindrückliche Interviews mit mexikanischen Frauen zusammen, die als Protagonistinnen an ganz unterschiedlichen Stellen in den so genannten ‘globalen Sorgeketten’ fungieren.
Lotería fokussiert dabei vor allem Familienbilder aus Mexikos Mitte und vom Rand: Was haben eine indianische Amme, eine berufstätige alleinerziehende Mutter, ein Kindermädchen mit Anhang in Mexiko City und mittelamerikanische Migranten an Mexikos Südgrenze gemeinsam? Sie wollen – mit oder ohne Gottes Hilfe – das Beste für ihre Familien und Kinder. Nur die Möglichkeiten sind verschieden.


