Unter Protest wurde Ende 2000 die erst acht Jahre alte, hochmoderne Dortmunder Kokerei „Kaiserstuhl III“ vom Bergbaukonzern RAG stillgelegt. Etwa 500 Menschen verloren in Dortmund ihren Job. 2003 wurde die 1,3 Mrd. DM teure Kokerei für etwa 30 Mio. Euro an einen chinesischen Geschäftsmann verscherbelt. Im Juni 2003 begannen chinesische Subunternehmen mit der Demontage und beschäftigten dazu ihre Landsleute in 60-Stunden-Wochenschichten mit deutscher Sondergenehmigung. Die Kölner Filmemacher stellen die 18-monatige Demontage der Kokerei in den Mittelpunkt ihres „spannenden, ebenso klug wie mitunter listig montierten Dokumentarfilms. Dabei … geht es um das Aufeinandertreffen zweier scheinbar unvereinbarer Mentalitäten …“. (film-dienst)
„Ein großartiger Film, der – obwohl mehrfach preisgekrönt – leider bisher nur vereinzelt in deutsche Kinos kommt. Schade – denn selten wurden kulturelle Unterschiede auf ein so menschliches Maß gebrochen wie hier“. (Deutschlandradio Kultur 12.03.2007)
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