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Los Pasos Perdidos

Los Pasos Perdidos

Monica Erigaray lebt in Spanien in einem wohlhabenden und behüteten Elternhaus. Sie ist Anfang Zwanzig, als ihre Welt zerbricht: Der argentinische Schriftsteller Leardi behauptet, sie sei seine Enkelin, ihre richtigen Eltern seien während der argentinischen Militärdiktatur von ihrem Adoptivvater, dem Folterknecht Erigaray, verschleppt und umgebracht worden. Monica kann das nicht glauben. Zunächst!

Die Regisseurin nahm sich mit diesem Film eines Themas an, das in den letzten Jahren in Argentinien für Aufsehen sorgte. Denn die Adoption von Kindern „Verschwundener“ durch ihre Mörder war kein Einzelfall. Der Film bereitet sein Thema mit Zwischentönen und ohne Schwarz – Weiß – Zeichnungen auf, nicht ohne Erfolg: Beim 46. Filmfestival von Valladolid erhielt „Los pasos perdidos“ die lobende Erwähnung der FIPRESCI-Jury.