Ein Journalist verliert seine Anstellung bei einer konservativen Zeitung und wandert ziel- und mittellos durch Buenos Aires. Hierbei lernt er die argentinische Gesellschaft von unten kennen, ihre Gegensätze und Widersprüche. Eine unkonventionelle und eminent politische Zustandsbeschreibung Argentiniens, die engagiert umschreibt, dass der Traum von der Demokratie nach der Diktatur eine Utopie zu bleiben droht.
José ist Journalist und arbeitet für eine konservative Zeitung. Er soll einen Bericht über einen Mammut-Film schreiben, den ein bedeutender nordamerikanischer Regisseur über die Armut in Buenos Aires dreht. Als José seinen Ekel über die Ausbeutung der Armen durch den Regisseur und den Widerspruch zwischen dem großen Budget und der auf Kassenerfolg abzielenden Produktion sowie dem Thema des Films, der leidenden Menschheit äußert, ruft er den Zorn des Regisseurs und die Missbilligung seines Redakteurs hervor. Er verliert seinen Job und wird von seiner lautstarken Wirtin, die ihm vorwirft, seine Zeit mit Schreiben zu vergeuden, statt seine Miete zu bezahlen, vor die Tür gesetzt.
