Eine palästinensische Witwe bewirtschaftet seit den Tagen ihrer Kindheit einen Zitronenhain, von dem sie mehr schlecht als recht leben kann. Als der israelische Verteidigungsminister mit seiner Familie in das Anwesen auf dem Nachbargrundstück einzieht, sollen die Zitronenbäume des Hains aus Angst, dass sie Terroristen Unterschlupf bieten können, gefällt werden. Die Witwe versucht, sich gegen den Beschluss zu wehren und erhält zumindest eine gedankliche Solidarität der Ministergattin.
Ein einfühlsamer, selbstkritischer Film über die israelische Politik, der jedoch auch zwei Frauen zeigt, die jede auf ihre Weise Gefangene ihres eigenen Lebens ist.
Publikumspreis der Berlinale 2008



