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Lebewohl, meine Konkubine

Bawang Bie Ji

Der Regisseur Chen Kaige, der den Besuchern des Alle(r)weltskinos bereits durch seinen Film „Die Weissagung“ bekannt ist, erzählt nun mit diesem Film gleich drei Geschichten: Er schildert die Lebens- und Liebesgeschichte zweier Schauspieler der Peking-Oper, er gewährt einen tiefen Einblick in die Schönheiten der Peking-Oper selbst, und er erzählt die wechselvolle Geschichte Chinas zwischen den Jahren 1924 und 1977. In einem aufwendig inszenierten Bilderreigen von betörender Schönheit fächert der Film ein Beziehungsgeflecht aus individuellen und historischen Ereignissen auf, das von emotionaler und politischer Unterdrückung sowie vom Verlust und der Suche nach Identität erzählt.

Stationen aus dem Leben zweier gefeierter Darsteller der Peking-Oper zwischen 1924 und 1977, die auf unterschiedliche Weise in Konflikt mit ihren Bühnen- und Lebens-, aber auch ihren Geschlechterrollen geraten. Ein aufwendig inszenierter Bilderreigen von betörender Schönheit, zugleich ein vielfältig aufgefächertes, subtiles Beziehungsgeflecht aus individuellen und historischen Ereignissen, das von emotionaler wie politischer Unterdrückung sowie vom Verlust von und der Suche nach Identität erzählt. Der Film bezieht auch Position gegen jede Form repressiv-ideologischer Dogmen, die den Menschen die Möglichkeit ihrer Individualität rauben. (O.m.d.U.)
Quelle: Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
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