Im ausgehenden 19. Jahrhundert in dem kleinen Dorf Champaner in Zentralindien: Seit zwei Jahren hat es nicht geregnet, die Ernte ist ausgeblieben und die Vorräte gehen langsam zur Neige. Trotzdem sollen die Bewohner die Steuer, die hier Lagaan heißt, an die britischen Kolonialherren zahlen. Doch der lokale britische Gouverneur unterbreitet den Dorfbewohnern ein zweifelhaftes Angebot: er würde auf den Lagaan verzichten unter der Bedingung, dass die indischen Bauern und Handwerker des Dorfes die Briten auf dem Cricketfeld schlagen. Koloniale Willkür pur!
Was dann folgt, ist so spannend, dass der Film 2001 den Publikumspreis des Filmfestivals von Locarno erhielt. „Lagaan“ wurde als dritte indische Filmproduktion überhaupt für einen Oscar nominiert und erhielt die sieben wichtigsten Auszeichnungen des indischen Kinos.


