Mexiko ist nicht das einzige Land, in dem “barrios cerrados” (engl: gated communities) – durch Mauern abgeschlossene, überwachte Wohngebiete mit einer eigenen Infrastruktur – immer mehr an Popularität gewinnen. Die Einkommen entscheiden, wer drin wohnt, der Überwachungsdienst, wer rein darf. Eine solche Siedlung macht der Regisseur zur Kulisse seiner packenden Geschichte: Mexiko City, eine privat überwachte Wohnsiedlung am Rande der Stadt: Drei Jugendliche aus dem angrenzenden Armutsviertel dringen bei einem Stromausfall in das geschützte Areal ein. Die Situation gerät außer Kontrolle und es beginnt die gnadenlose Jagd der aufgebrachten Bewohner, die sich selbst das Recht auf Ausübung der Justiz zusprechen.
Anhand von beinahe realen Ereignissen zeigt der Film, welche Konsequenzen die Privatisierung des öffentlichen Raumes auf sozial-räumliche Strukturen und gesellschaftliche Kontrollmechanismen hat.
Mexiko ist nicht das einzige Land, in dem ‚barrios cerrados‘ (eng: gated communities) – durch Mauern abgeschlossene, überwachte Wohngebiete mit einer eigenen Infrastruktur – immer mehr an Popularität gewinnen. Die Einkommen entscheiden, wer drin wohnt, der Überwachungsdienst, wer rein darf. Eine solche Siedlung macht der Regisseur Rodrigo Plá zur Kulisse seiner packenden Geschichte:
Mexico City, eine privat überwachte Wohnsiedlung am Rande der Stadt. Drei Jugendliche aus dem angrenzenden Armutsviertel dringen bei einem Stromausfall in das geschützte Areal ein. Die Situation gerät außer Kontrolle, vier Personen kommen dabei ums Leben. Nur dem jüngsten Einbrecher, Miguel, gelingt es aus dem Haus zu fliehen. Die gnadenlose Jagd der aufgebrachten Bewohner, die sich selbst das Recht auf Ausübung der Justiz zusprechen, beginnt.
Anhand von beinahe realen Ereignissen zeigt der Film, welche Konsequenzen die Privatisierung des öffentlichen Raumes auf sozial-räumliche Strukturen und gesellschaftliche Kontrollmechanismen hat. Mauern, Stacheldraht und Überwachungskameras sollen den Einwohnern Sicherheit und Schutz vor dem ‚anderen‘ sozialen Milieu bieten, einem solchem, aus dem Miguel und seine Freunde kommen, Personen die wenig bis keine Beachtung im Rechtssystem und innerhalb der Mauern finden.


